28. September 2007

Thema der Zeit Nr. 1 - FREI SEIN

Frei ist, wer sich die Freiheit nimmt zu verzichten.

von: Gundl Kutschera
aus: Tanz zwischen Bewußt-Sein und Unbewußt-Sein

Kommentare:

Fritz hat gesagt…

jaja. Wie wahr.

Bei mir ist derzeit (wieder mal) "Rush hour".

Alle (Themen, die mich interessieren) wollen fahren - und zwar gleichzeitig. Daher fährt gar keins. Weil: Stau. Also sollte ich schleunigst ein paar von den Autos (Themen) raus nehmen aus dem Stau in meinem Kopf.

Verzichten - das befreit. Super!

Aber: welche? Und genau genommen, hätt ich dann auch diesen Kommentar nicht schreiben dürfen.

War aber auch ZUUU verlockend. Danke, Uli!

Ulrike Sennhenn hat gesagt…

Hi Uli!

Es geistert grad durch ganz viele Blogs ... das "alle meine ENT-lein" (ent-rümpeln, ent-schleunigen etc.) ...

Und es tut sooooooooooo gut :-)

Schön, dass es für Dich ein Thema der Zeit ist!

Fröhliche Grüße aus Düsseldorf, Ulrike

Veronika hat gesagt…

Liebe Uli,

ich hab noch nie gebloggt. Weil für mich auch die Zeit des NEU werdens - in allen Bereichen ist - tu ichs!
Für mich ist Verzichten ein Füllegewinn. Manchmal will ich sogar auf Dinge verzichten, die mit meiner innersten Begeisterung in Resonaz sind, um eine ANDERE Möglichkeit, die dies ebenfalls tut, voll und lang und ausgedehnt und tief genießen zu können!
Ich wünsche eine Füllezeit - voll ausgedehnter und freier und leerer Zeiten!

Veronika

Aminata hat gesagt…

Na, dieses "Thema der Zeit" war für mich wirklich passend. Ich bereite mich gerade auf meine erste Fastenwoche vor, die nächste Woche beginnt. Ich möchte auf feste Nahrung verzichten, um mit meiner inneren Fülle in Kontakt zu kommen und um die Fülle, in der wir leben besser würdigen zu können und, und, und...

Auch ich grüße aus Düsseldorf.
Aminata

ULI hat gesagt…

Hier noch der eine oder andere Kommentar, den ich per Email bekommen habe!

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M.R. aus Deutschland schreibt:

Die Idee finde ich super und ganz spontan fällt
mir folgendes Zitat ein:

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

von Mathatma Gandhi

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R.P. aus Linz schreibt:

Freiheit ist, sich Zeit für sich selber nehmen zu können und in der Folge Kraft zu haben Zeit für liebe andere Menschen zu haben um ihnen zuzuhören, nachzudenken, wirken zu lassen- ihnen Zeit zu schenken.

ULI hat gesagt…

@ Fritz:

Verzichten - worauf? Priorisierung - Entscheidungen treffen - loslassen - Abschied nehmen ---- vielleicht schwierig, vielleicht auch ganz leicht! :)

Mir kommt vor: Je weniger "freie" Zeit ich zur Verfügung habe, umso klarer wird mir, was mir wirklich wichtig ist, welche Themen Vorrang bekommen und auf der Taxi-Spur ganz rechts vorfahren dürfen! :) :) :)

Danke für diesen anschaulichen Vergleich!!!! :)

@ Ulrike:

Schön, dieses Lebenszeichen von Dir! :) :) :) Sehr nett, diese "alle meine ENT-lein" :) :) :) Danke für den Input!

@ Veronika:

Genau so spüre ich das auch manchmal - und davor ist noch wichtig: Wie treffe ich die Entscheidung - siehe oben.... Vorfahrt und so....

Danke für diesen Fülle-Input! :) :)

@ Aminata:

Alles Gute für Deine Fastenzeit - viel Fülle-Gefühl statt Völle-Gefühl! :) :) :) :) :) Das wünsch ich Dir - und vielleicht magst Du die eine oder andere Erfahrung danach hier posten!? Danke für Dein Input! :)

Ira Mollay hat gesagt…

Liebe Uli,

in der Tat ein spannendes und aktuelles Thema - auch bei mir! Erleichterung überall dort, wo ich es "schaffe" zu verzichten. Und meine Unfreiheiten werden merkbar, wo ich noch eins draufsetzen will und noch was reinpacken ...

Hab ebenfalls vor kurzem eine Fastenzeit gemacht und das Büro aufgeräumt und bin am ENT-lassen. Und sooo viel Neues strömt herein, dass ...

Mit lieben Grüßen
Ira

Iris hat gesagt…

Da fällt mir der vor allem für Frauen so wichtige ergänzende Satz ein: Zeit-haben heißt Nein-sagen lernen!!!!
Liebe Grüße
Iris

kurt hat gesagt…

Hallo Uli,
frei sein heisst zu verzichten.
Ich hab bei Diesel gekündigt und verzichte auf eine Stange Geld und viel Status - zumindest in der Community, in der ich mich die letzten 9 Jahre bewegte.
ich werde Dir über die Freiheit berichten.
Oder noch besser, Du beobachtest meine Freiheit.
lg aus Wien
Kurt